CDU setzt sich für Importverbot für Spielzeug mit giftigen Mitteln ein

Immer wieder liest man in der Presse vom alarmierenden Risiko unsicherer Spielwaren im Handel. Häufig wurden in Tests krebserregende Stoffe in Kinderspielzeugen gefunden. Nicht nur in den Spielzeugen für Kinder, sondern auch in den Spielzeugen für Babys fand man erhöhte Werte krebserregender Stoffe. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte, dass nach wie vor zu hohe Grenzwerte für krebserregende Stoffe in Spielzeugen erlaubt sind und so Kinder immer wieder mit giftigen Produkten in Kontakt kommen.

Bei der Sicherheit von Kinderspielzeug darf es keine Kompromisse geben. Vor allem bei Kindern und Babys können die beigemischten Chemikalien gesundheitsschädliche Auswirkungen haben. Man muss dabei bedenken, dass Autoreifen teilweise strengeren Richtlinien unterliegen als süße Babygeschenke wie die allseits beliebten Gummienten. Gerade wegen dieses alarmierenden Zustandes ist es für die CDU wichtig, dass die im vergangenen Jahr auf europäischer Ebene verabschiedete EU-Spielzeugrichtlinie nachgebessert wird.

Die vom Bundesamt für Risikobewertung veröffentlichte Stellungnahme bestätigt die Sorge der CDU. Kinder reagieren auf Chemikalien wesentlich empfindlicher als Erwachsene. Häufig findet man in Spielsachen aus weichem Kunststoff einen giftigen Cocktail aus Weichmachern. Noch gefährlicher wird dieser giftige Cocktail für Kleinkinder unter drei Jahren, da diese oft Spielzeug in den Mund nehmen. Die CDU empfiehlt daher, Grenzwerte nach Lebensmittelkontaktgesichtspunkten festzulegen.

Bereits im Jahr 2013 wurden die Richtlinien für Spielzeuge überarbeitet. Zwar gibt es seit dem mehr Schutz vor giftigen Chemikalien jedoch wurden mehr Blei und Cadmium in Spielzeugen erlaubt, die für die Kleinen genauso gefährlich werden können. Blei wird als Stabilisator für PVC eingesetzt und kann so im Spielzeug landen. Cadmium kann in roten und ­gelben Farben enthalten sein. Es macht die Farben strahlend. Solche Schwermetalle können in Plas­tik, farbigem und ­lackiertem Holzspielzeug oder anderen Spielsachen stecken. Schwermetalle können über die Haut, die Atmung und den Speichel in den Körper gelangen und Krebs erregen, das Nervensys­tem sowie das Gehirn schädigen. Eigentlich würde es auch ohne solche Schwermetalle gehen, die Industrie macht sich jedoch nach wie vor nicht die Mühe Alternativen zu finden. Die Grenze für den Einsatz solcher Stoffe orientiert sich übrigens an Erwachsenen! Kinder sind jedoch viel empfindlicher für Schwermetalle.

Die Richtlinie erlaubt darüber hinaus Duftstoffe, die Kontaktallergien auslösen können, und das krebserregende ­Benzo(a)pyren. Auch fortpflanzungs- und hormonschädigende Chemikalien sind nicht verboten.

Woraus muss man also bei Spielzeuggeschenken bzw. Babygeschenken achten?

Beim Einkauf von Spielsachen sollte man unbedingt auf bewährte Gütesiegel wie das GS–Zeichen achten, das für geprüfte Sicherheit steht. Diese Spielzeuge sind nicht mit hohen Schadstoffen belastet oder technisch gefährlich. Die CDU legt dieses Zeichen allen Spielzeugwarenherstellern auf freiwilliger Basis ans Herz, da es eine wichtige Orientierungshilfe bietet.
Die Union fordert ein Importverbot für Spielzeug mit giftigen Mitteln. Kontrollen müssen weiter ausgebaut werden und die Hersteller stärker in die Haftung genommen werden, denn krebserregende, allergieauslösende oder erbgutschädigende Stoffe haben nichts in Kinderspielzeug zu suchen.


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