Gegen Rotlichtviertel & Escortdienste

Die CDU Musterstadt macht Ernst in Sachen Prostitution. Die CDU ist entschieden gegen Rotlichtviertel und Escortdienste und ist entschlossen, diese Etablissements aus der Stadt zu vertreiben. Die CDU Musterstadt mahnte, dass speziell Wohnungsbordelle für viele Bürger ein zunehmendes Ärgernis darstellten. Diese lägen oft in unauffälligen Mietwohnungen. Aufgrund der Verlagerung des Rotlichtmilieus in Wohngebiete litten die Anwohner unter milieubedingten Störungen, wohl gemeint posierende Prostituierte und herumlungernde Freier. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschied, dass bordellartige Betriebe wie etwa ein FKK- und Sauna-Club in einem Wohngebiet nichts zu suchen haben. Schluss mit lustig in Musterstadt!

Das Thema Prostitution ist seit jeher in der Politik stark umstritten. An vorderster Front, wenn es um ein Verbot dieses speziellen Gewerbes geht, kämpft die CDU. Gab es doch in den eigenen Reihen in den letzten Jahren immer wieder Skandale, die weitreichende Kreise zogen. Wir erinnern uns an Bettina Wulff, die in ihrer Vergangenheit vermeintlich als Prostituierte bei einem Escort Service gearbeitet haben soll.  Die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten und früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten wehrt sich gegen die Behauptung, sie habe früher als Prostituierte und Escort-Lady gearbeitet. Doch wer war die anonyme Quelle, die der Presse den Tipp gab? War sie in den eigenen Reihen unter den Parteifreunden der CDU zu suchen? Fest steht, dass sich Frau Wulff mit Ihrer anschließenden Klage gegen Medien und Google keinen Gefallen getan hat. Bettina Wulff forderte die Löschung von Veröffentlichungen die sie mit Escort Service und Prostitution in Verbindung brachten und machte damit so viel Aufhebens, dass auch noch der Letzte von den Vorwürfen erfahren sollte.

Ein ganz anderes CDU-Mitglied, nämlich Hannovers Landgerichtspräsident, Dr. Ralph Guise-Rübe, hatte ähnliche Sorgen. Ihm wurde vorgeworfen, seinen Dienst-PC für ganz besonders private Zwecke genutzt zu haben. Neben den üblichen Erotikseiten klickte dieser sich wohl auch munter durch Seiten mit käuflichen erotischen Dienstleistungen. Da scheinen sich auch die braven Christdemokraten ab und zu in die dunkleren Gefilde vorzuwagen, wie man annehmen kann. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Der frühere SPD-Abgeordnete Sebastian Edarthy wurde unlängst erst zu einer Strafe von 5000,-€ wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt.

Und während sich Union und SPD im vergangenen Herbst noch um die „Gummipflicht“ im Bordell stritten, führte man anderswo seelenruhig sein Gewerbe weiter. Denn die speziellen Dienstleistungen des Escort-Service kann man schließlich überall anbieten. Nur wenige Bordelle und Escort Services sind gewerberechtlich angemeldet. Denn selbstständige Prostituierte, die zum Beispiel in Mietwohnungen arbeiten („Wohnungsbordelle“), müssen im Unterschied zu Bordellbetreibern keine Gewerbeanzeige erstatten. Und wer kann schon mit Sicherheit sagen, dass die Frau von nebenan dem horizontalen Gewerbe nachgeht oder nicht doch eher einen gesunden sexuellen Appetit vorzuweisen hat. Und so wird es in Musterstadt auch weiterhin Prostitution und Escort Service Damen geben, denn das bekanntlich älteste Gewerbe lässt sich gar nicht so einfach vertreiben…


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