E-Zigarette – Die Gesundheitspolitik der CDU

In den letzten Jahren hat die CDU/CSU einiges getan, um das Gesundheitssystem zu verbessern. Ziel der CDU ist es, dass auch in Zukunft jeder in Deutschland Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung hat, unabhängig von seinem Einkommen, Alter oder gesundheitlichen Zustand. Und so findet man auch im Wahlprogramm 2013 wieder einige Novellierungen in der Gesundheitspolitik.

E-Zigarette - Risiken unbekannt?

Erst wenige Jahren sind E-Zigarette ein Thema in Deutschland. Die Anzahl der Nutzer wächst jedoch deutlich. Bisher streiten Gesetzgeber und Wissenschaftler über die Gefahren und den Umgang mit E-Zigarette. Bisher gibt es selbstverständlich und angesichts der kurzen Zeitspanne noch keine Langzeitstudien. Die bisherigen Studien haben wenig Aussagekraft und zeigen Vor- aber auch Nachteile der E-Zigarette. Aufgrund der unklaren Datenlage sollten Nutzer in jedem Fall nur in vertrauenswürdigen Shops e-zigaretten kaufen.

Keine staatliche Einheitsversicherung - dafür Prämien

Die CDU bekennt sich ganz klar zu dem zweigliedrigen System aus gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Demnach lehnt sie eine staatliche Einheitsversicherung ab.

Für Versicherte könnte es in Zukunft eine "Prämienrückerstattung" geben, wenn die Rücklagen der Krankenkassen die gesetzliche Mindestreserve um ein Mehrfaches übersteigen. Die Kassen sollen dazu verpflichtet werden.

Weiterentwicklung der Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung und die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit sollen weiterentwickelt werden. Dazu muss die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf gefördert werden und die Palliativmedizin weiter ausgebaut werden. Die Würde der Pflegebedürftigen und die Menschlichkeit im Umgang mit ihnen müssen im Mittelpunkt stehen. Um den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen gerecht zu werden, sollen die Angebote altersgerechter Begleitung weiterentwickelt werden.

Bei der Bestimmung der Pflegebedürftigkeit soll der Grad der Selbstständigkeit der Betroffenen berücksichtigt werden, um den Betreuungsbedarf von Menschen mit Demenz, aber auch von Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen besser zu erfassen.

Zum Thema Sterbehilfe hat sich die Position der CDU/CSU nicht geändert. CDU und CSU lehnen die aktive Sterbehilfe ab und setzen sich dafür ein, dass die gewerbsmäßige und organisierte Hilfe zur Selbsttötung künftig unter Strafe gestellt wird.

Zum Thema Auslandskrankenversicherung wurde sich aktuell noch nicht geäussert.

Bessere Ärzteversorgung auf dem Land

Nach wie vor ist die ärztliche Versorgung auf dem Land eingeschränkt. Für dünn besiedelte Gebiete verspricht die CDU/CSU eine bessere Versorgung und will dabei auch auf neue Lösungen wie den Ausbau der Telemedizin setzen.

Um mehr Ärzte aufs Land zu locken, hat sich die CDU/CSU mit einem Ansatz beschäftigt, der schon bei der Studienwahl ansetzt. Sie wollen neue Kriterien für die Vergabe von Studienplätzen für das Fach Medizin. Die Idee ist es, Bewerber stärker zu berücksichtigen, die sich dazu verpflichten, nach ihrem Medizinstudium in einer Region tätig zu werden, in der es einen Mangel an Ärzten gibt. Zu den weiteren neuen Kriterien wären die persönliche Eignung und das Engagement in medizinischen oder sozialen Diensten zu nennen.

Rechte der Patienten stärken

Die Union will die Rechte der Patienten weiter stärken. Um das zu gewährleisten, sollen Informationen über Versicherungs- und Behandlungsmöglichkeiten einfacher zugänglich sein, zum Beispiel über entsprechende Portale im Internet.
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